Profil

Als selbständige Kunsthistorikerin und Kuratorin beschäftige ich mich mit zeitgenössischer Kunst in all ihren Facetten. Meine Aufgabe als Kuratorin, als Ausstellungsmacherin, sehe ich in der Vermittlung zwischen Künstler und Betrachter. Im direkten und intensiven Austausch mit bildenden Künstlern ist es mein Ziel, für sie einen geeigneten Kontext zu schaffen, um ihre Arbeiten zu zeigen und sie auf diesem Weg in Form einer von mir kuratierten Ausstellung ein Stück weit zu begleiten.

Für den Betrachter möchte ich Kunst unmittelbar erlebbar machen und einen niederschwelligen, nicht zu verkopften Zugang für ein breites Publikum ermöglichen. Die direkte Auseinandersetzung, ein neugieriges Sich-Einlassen, ist dabei die Basis eines fruchtbaren Diskurses. Bestätigung für diese Auffassung bekomme ich oft durch den Satz zu hören: „Endlich mal eine Kunsthistorikerin die man versteht.“

 

Kunst funktioniert für mich, wenn sie zum Nachdenken anregt, sie dazu verlockt einen zweiten Blick zu riskieren. Für mein Kunstverständnis darf, muss Kunst aber nicht immer politisch oder gesellschaftliche Themen aufgreifen. Sie darf auch einfach mal schön sein oder hässlich. Solange der Betrachter in ein Thema mit einbezogen wird, angeregt wird zu (hinter)fragen, was er da sieht und ein wie auch immer gearteter Denkprozess in Gang gesetzt wird, erachte ich meine Arbeit für erfüllt.

 

Über meine kuratorische Arbeit hinaus habe ich mich besonders auf die Beratung und Betreuung von Kunstsammlungen und deren Inventarisierung spezialisiert.

 

Werdegang

  • Studium der Kunstgeschichte, Byzantinistik, Italienischen Literatur und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1999-2004)
  • Währenddessen Mitarbeit bei freien Kuratoren und in der Pinakothek der Moderne (u.a. bei Prof. Dr. Bernhart Schwenk)
  • 2003-2007 Tätigkeit in einer Münchner Fotogalerie
  • seit 2005 ehrenamtliche Mentorin im Mentoringprogramm der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Selbständig seit 2007
  • Parallel zur Selbständigkeit seit 2013 Kuratorin der Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt, die dem Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt angegliedert ist
  • Mitglied im Verband deutscher Kunsthistoriker sowie ICOM Deutschland

 

Projekte und Referenzen (Auswahl)

  • 2016: Initiatorin von RambaldiResidence, ein Artist-in-Residence-Programm für internationale Bildende Künstler
  • 2013/2014 Dozentin in einem Kooperationsprojekt mit der Arthothek & Bildersaal München am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2008/09 verantwortlich für das Konzept und die Realisierung des weltweiten Linhof Preis für Junge Fotografie
  • Autorin zahlreicher Texte zu verschiedenen internationalen zeitgenössischen Positionen und Realisierung diverser thematischer Ausstellungen zur Gegenwartskunst als freie Kuratorin und in Institutionen und Museen
  • Betreuung von Kunstsammlungen
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© Anna Wondrak