Vera Molnar. (Un)Ordnung. (Dés)Ordre.

Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt

(30.03.-29.06.2014)

Kuratiert von Anna Wondrak.

 

Mit der Ausstellung richtet die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt der ungarischen Künstlerin Vera Molnar (* 1924 in Budapest, Ungarn) zu Ehren ihres 90. Geburtstags eine umfangreiche Retrospektive aus.

 

Seit 1947 lebt und arbeitet Molnar in Paris. Als eine große Pionierin der digitalen Kunst setzte sie bereits Ende der 1960er Jahre die ersten Großrechner als zentrales Hilfsmittel für die Gestaltung ihrer geometrisch-systematischen Werke ein und arbeitet seitdem kontinuierlich mit dem Computer. Ihre Handzeichnungen zu elementaren Formen wie dem Quadrat übersetzt sie in selbst geschriebene Programmierungen, die den Zufall als zentrales Gestaltungsprinzip berücksichtigen. So entwickelt sie Serien, in denen die strenge Regelmäßigkeit durch zufällige Störungen variiert wird.
 
Zur Ausstellung erschien ein umfangreicher Katalog.

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© Anna Wondrak